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Langweider Gewerbe präsentiert sich mit großem Erfolg

14.06.2010 08:00 von Bernd Hettenkofer

Artikel aus der Augsburger Allgemeinen vom 14.06.2010. Von Ulrike Hauke

Die erste Gewerbeausstellung Langweids, die "GaLa 2010" am Sonntag im Rahmen der Einweihung der Ortsdurchfahrt, war ein voller Erfolg. Das stellte die Vorsitzende des GewerbeVerbunds Langweid (GVL), Martina Müller, gestern Abend fest. "Wir schätzen, dass rund 1500 Besucher auf unserer Leistungsschau waren", sagte sie erfreut. Überall sehe man zufriedene Gesichter, bei den Besuchern wie bei den Ausstellern.

Auf die Frage, ob der GVL so eine Veranstaltung wiederholen werde, antwortete Müller mit einem spontanen "Ja". Von den 62 Mitgliedern des Gewerbeverbunds stellten 31 ihre Produkte und ihre Dienstleistungsangebote vor. Bevor es offiziell am Sonntagmorgen losging, sprachen Langweids Bürgermeister Jürgen Gilg und die stellvertretende Landrätin Anni Fries Grußworte. Gilg betonte, dass sich eine Gemeinde ohne Einnahmen aus der Gewerbesteuer wenig leisten könne. Deshalb sei es auch für Langweid wichtig, seine Betriebe im Ort zu halten. Anni Fries bestätigte dies und sagte: "Wer schlau ist, kauft am Ort."

Zusammenhalt im Ort wichtig

Martina Müller hob in ihrer Begrüßungsrede hervor, wie wichtig der Zusammenhalt im Ort sei. Dieser Zusammenhalt und die Spenden und Aktionen der Bewohner hätten bereits die Renovierung der Kirche ermöglicht, erinnerte sie an den Spruch "die Kirche im Dorf lassen". Genauso wichtig sei es aber auch, dass die Betriebe im Ort bleiben. In diesem Sinne erhoffe man sich die Unterstützung der Bevölkerung.

Auf dem rund 600 Quadratmeter großen Areal der Gewerbeschau zeigten 31 Aussteller eine bunte Palette an Konsumgütern und Dienstleistungen. Autos, Fahrräder, Schreinereiarbeiten, Mode und Elektroartikel fehlten ebenso wenig wie Angebote im Bereich von Versicherungen, Geldanlagen, Immobilien und Planungsbüros.

Dazu gab es ein reichhaltiges Verwöhnprogramm in Sachen Essen und Trinken. Martina Müller betonte, dass sämtliche Arbeiten rund um die Schau ausschließlich von den Gewerbetreibenden selbst übernommen worden seien, was die Ausstellung überhaupt erst möglich gemacht habe.

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